Der Mund-Nasen-Schutz und die Auswirkung auf die Gesundheit, das Gefühlsleben und die Entwicklung des Menschen

Mit der Atmung nehmen wir auch die allgemeinen Stimmungen auf, die in der Außensphäre wirken. Gerade im vergangenen Jahr 2020 war es deutlich wahrnehmbar, wie die  Verunsicherungen und Ängste, die durch die Politik und die Medien zur drohenden angeblichen Virusgefahr (1) geschürt wurden, zu einer Stimmung der Hoffnungslosigkeit und Depression in der Bevölkerung geführt haben. 

 

Die Atmung hängt unmittelbar mit unserem Gefühlsleben zusammen. Ist dieses von Ängsten ergriffen, reduziert sich auch die Atemqualität auf ein schlechteres Niveau. Die Anordnung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung trägt zur Aufrechterhaltung der Angst bei, denn die Maske signalisiert unmittelbar, dass vom Mitmenschen eine Ansteckungsgefahr ausgeht. Da der wesentliche Teil des Gesichts verdeckt ist, wird durch das Tragen der Maske die Wahrnehmung zum Gegenüber massiv eingeschränkt,  geht sogar gänzlich verloren. Wir sind nicht mehr imstande, anhand der Mimik einen zuverlässigen Eindruck vom anderen zu empfangen und auch das gesprochene Wort wird größtenteils von der Maske verschluckt. Eine Verarmung der natürlichen Gefühle für die Mitmenschen ist die Folge. Schließlich verliert man auch das Gefühl für die eigene Individualität und Selbstkraft, da das ewige „Sich-schützen-müssen“, auf Abstand gehen, Kontakte vermeiden dem Menschen die Möglichkeit nimmt, sich sensibel auf das fremde Gegenüber einzulassen und daran seine Wahrnehmung zu schulen, neue Impulse aufzunehmen und zu integrieren oder nach prüfender Beurteilung abzulehnen.

 

Das Immunsystem hat nicht nur eine Abwehrfunktion von krankmachenden Stoffen, die in den Körper eingedrungen sind, sondern darf als Integrationssystem von Fremdem betrachtet werden. (2) Durch ein waches Bewusstsein in den Begegnungen, ein beziehungsfreudiges Aufeinander-zugehen mit klaren Gedanken öffnet sich der Mensch nach außen, entwickelt authentische Gefühle und kann in seiner Mitte erkraften. 

 

Tragen wir nun eine Maske und behindern damit die weite Atmung, sind wir nicht mehr auf natürliche Weise in den freien Luftkreis eingebunden. Wir reduzieren uns stark auf uns selbst zurück. Diese Tatsache muss zu gesundheitlichen Problemen führen. Die Qualität der Atmung ist erheblich am Aufbau der körpereigenen Proteine oder Eiweiße, dem Bestandteil unserer Zellen, beteiligt. Die Proteinsynthese ist ein großer Kraftaufwand, der unbemerkt vom menschlichen Bewusstsein im Stoffwechsel stattfindet. Jeder Mensch muss die zugeführte Nahrung zunächst komplett zerlegen und anschließend zu seiner individuellen Eiweiß-Struktur umwandeln und aufbauen. Dieser Vorgang geschieht am optimalsten durch Zuführung einer ausgewogenen Ernährung und benötigt eine intakte Atmung. Am Aufbau der Proteine sind die Elemente Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff beteiligt. Diese Substanzen sind auch in der Atemluft enthalten. Neben der Ausscheidung über die Nierentätigkeit und über die Haut werden auch über die Atmung Stoffwechselendprodukte ausgeschieden. Die Atmung ist hierbei sogar das wichtigste Organ der Säure-Ausscheidung; sie entfernt rund 250mal mehr saure Valenzen aus dem Körper als die Nieren. (3) Verbleiben zuviele Toxine durch eine eingeschränkte Atemtätigkeit wie sie mit der Maske gegeben ist im Körper, verschlechtert sich der gesamte Eiweißaufbau. Es wird damit eine schleichende Verschlechterung des körperlichen Zustandes eingeleitet.

Der Prozess der Proteinsynthese verbessert sich, je beziehungsfreudiger und interessierter der Mensch mit seinem gesamten Umfeld in einem bewussten Austausch steht. Indem das menschliche Bewusstsein durch den Kontakt mit der Außenwelt neue Erkenntnisse und Impulse gewinnt und sich daran weiter entwickelt, bleibt der Mensch mit seiner Atmung eingebunden in einen offenen und weiten Luftkreis. Die daraus wachsende Qualität seiner Atmung bestimmt auf feine Weise das gesamte Stoffwechselgeschehen mit. 

 

Bezieht man diese Gedanken mit ein, kann gesagt werden, dass der vermeintliche Schutz durch die Maske sowohl gesundheitsschädlich ist als auch die Beziehungsfähigkeit und die Entwicklung des Menschen behindert. Die Entwicklung zu einem reifen, selbstbewussten Individuum geschieht ja gerade durch die empathische Konfrontation und Begegnung, während sich der Mensch durch das Eingeschlossensein in seine eigene begrenzte Welt förmlich ent-individualisiert und in die Grenzen seiner Genetik hinein reduziert. Die Einschränkungen auf allen Ebenen und die damit einhergehenden Belastungen durch das Tragen einer Maske müssen dann mit physischen und psychischen Krankheitserscheinungen und meiner Meinung nach einer allgemeinen Degeneration einhergehen. (4)

 

Mit einer einfachen Atemübung kann man sich wieder in der Raumesweite und einem empfangenden Atem erleben.   

 

Stellen Sie sich in einen aufrechten Stand und schliessen Sie die Beine. Atmen Sie mit den hochsteigenden Armen leicht und bis in die Flanken hinein ein. Wenn die Arme zurückkehren atmen Sie leicht und frei wieder aus. Die Schultern und der Nacken bleiben dabei entspannt.

 

Wiederholen Sie die Bewegung einige Male und machen Sie sich dabei den Luftraum bewusst, der sich ausserhalb von Ihnen befindet. Bemerken Sie die sanfte Berührung des Luftelementes an der Gesichtshaut. Dieses Erleben lässt Sie wieder in Beziehung sein mit dem äusseren, Sie umgebenden Raum. (5)


Quellenangaben:

(1) Webseite von Dr. med. Wolfgang Wodarg, Internist, Pneumologe, Sozialmediziner, Arzt für Hygiene und Umweltmedizin und langjähriger Leiter eines Gesundheitsamtes, ehem. Bundestagsabgeordneter für die SPD im Bundestag, Hochschullehrer in Berlin und Flensburg.

 

(2) “Kosmos und Mensch“ , erschienen im Stephan-Wunderlich-Verlag, Sigmaringen von Heinz Grill, Geistforscher, Begründer des Neuen Yogawillen, Autor zahlreicher Bücher,

 

(3) Wie der Körper des Menschen funktioniert , Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Hinghofer-Szalkay, Facharzt für med. Physiologie, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger.

 

(4) Eine neueste Studie v. 18.1.2021 bringt zutage, dass Masken die Lunge auf Entzündungen und Lungenkrebs vorbereiten

 

(5) Die Übung ist dem Buch "Der Freie Atem und der Lichtseelenprozess" von Heinz Grill entnommen.

 

 Foto von Griffin Wooldridge von Pexels